Deutschlandweit war der Sommer von zwei Hitzewellen geprägt. Die Erste im Juni, die Zweite im August. Währenddessen war der Juli eher von Regenwolken gezeichnet. Sah es genauso im Eichsfeld aus?
Der Sommer im Eichsfeld begann mit Durchschittstemperaturen im Juni von 16 Grad Celsius, einer Regenperiode vom 4.Juni bis zum 7.Juni und einem durchschnittlichen Wind von 8 km/h, der im gesamten Monat anzutreffen war. Danach folgte lange Trockenphase. Kombiniert mit dem langsamen Wind war die Temperatur im Mittel über 20 Grad Celsius. Diese stehende Luft über Deutschland ist auf die Hoch- und Tiefdruckbewegungen in der Luft zurückzuführen. Die wärmsten Tage waren der 14. und der 22. mit einer Höchsttemperatur von 30 Grad.
Mit dem Juli fand die Trockenheit ein kurzes Ende. Es regnete insgesamt 101 Millimeter im gesamten Monat. Der Regen hat die Eigenschaft, die gefühlte Temperatur im Vergleich zur Realen zu verringern. Deswegen fiel das Mittel des Monats auf 17,4 Grad Celsius ab. Trotzdem gab es Tage zwischen den einzelnen Regenperioden des Monats, die auch Durchschnittstemperaturen von mehr als 22 Grad erreichten.
Im August regnete es im Vergleich zum Juli nur 41 Millimeter. Das ist weniger als die Hälfte und dementsprechend ist der Monat wieder von Trockenheit gekennzeichnet. Am 14. August war der größte Temperaturausschlag des Monats mit 34,3 Grad Celsius zu verzeichnen und die Trockenperiode hielt bis zum Ende des Monats an.
Zusammengefasst war der Sommer mit vielen Sonnenstunden ausgezeichnet, obwohl man eher das Gefühl von mehr Bewölkung und Kälte an manchen Tagen hatte.
Der Herbst beginnt noch mit ein paar warmen Tagen, dann wird es sich langsam gegen Winter hin auskühlen. Wir wünschen noch einen wunderschönen Herbst mit vielen bunten Blättern.
Nikolas Kruse und die Wetterfrösche des Lingemann Gymnasiums
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