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Buchempfehlungen

 

Erich Kästner: Pünktchen und Anton

Erstmals erschienen 1931

 

Pünktchen ist die Tochter eines Bankdirektors, Anton der Sohn einer armen Witwe, die für andere Leute putzt. Sie haben sich in der Schule kennen gelernt und sind richtig enge Freunde. Beide sind ungefähr 10 Jahre alt und beide haben Sorgen.

Antons Mutter ist sehr krank und liegt im Bett, deshalb kann sie nicht arbeiten und sie haben gar kein Geld. Anton muss die Aufgaben der Mutter übernehmen und neben der Schule Geld verdienen.

Bei Pünktchen zu Hause gibt es kein Geldproblem, aber ihre Eltern haben nie Zeit für sie. Deshalb haben sie ein Kindermädchen engagiert, Fräulein Andacht. Die interessiert sich allerdings nicht besonders für Pünktchen, sondern nur für ihren Bräutigam und der interessiert sich vor allem für Geld. Und dieses Geld soll Fräulein Andacht beschaffen.

Weil sich niemand wirklich um sie kümmert, hat Pünktchen viel Zeit, um Anton zu besuchen. Sie hat eine blühende Fantasie und denkt sie sich die verrücktesten Spiele aus.

Aber sie hilft Anton auch im Haushalt und sogar beim Geldverdienen. Wie sie das macht und wie es mit Fräulein Andacht und ihrem seltsamen Freund weitergeht, müsst ihr selber herausfinden

Es ist eine sehr schöne Geschichte über eine Freundschaft!

(Für Jungen und Mädchen der 5. Klassen und Erwachsene)


Paul Rambali: Der Mann, der barfuß lief.  Die Geschichte des Abebe Bikila

Erschienen 2006

Abebe Bikila wächst in einem armen äthiopischen Dorf auf und hütet dort unter anderem die Ziegen.

Sein Vater war früher im Krieg Soldat – und auch Abebes Traum ist es, wie sein Vater Soldat zu werden, und zwar in der Leibgarde des äthiopischen Königs.

Und so macht er sich eines Tages zu Fuß auf in die Hauptstadt Addis Abeba, um in den Dienst des Königs zu treten.
Nach einer langen und beschwerlichen Reise erreicht er schließlich die Hauptstadt und wird wirklich in die Leibgarde des Königs aufgenommen.

Sein Leben erfährt eine Wende, als der König auf die Idee kommt, äthiopische Läufer zu den Olympischen Spielen zu schicken. Angeschoben wird er von dem Finnen Onni Niskanen, der schon in Skandinavien Läufer trainiert hatte und nun sein Angebot annimmt, in Äthiopien Läufer zu trainieren.

Der König sucht also unter seinen Soldaten geeignete Sportler, und dabei fällt dem Lauftrainer auch Abebe Bikila auf. Und schon bald nimmt dieser am regelmäßigen Training teil.
Abebe wird immer besser im Marathonlauf und als Marathon als olympische Disziplin anerkannt wird passiert das Unglaubliche: Ein äthiopischer Läufer fällt durch Krankheit aus und deshalb bekommt Abebe die Chance seines Lebens und darf den Marathon 1960 in Rom laufen.

 

Meiner Meinung nach ist diese Biografie sehr ereignisreich und spannend und deshalb auf jeden Fall lesenswert. ( Ab ca.13 Jahre)


Rodman Philbrick: Freak

Originalausgabe 1993, deutsche Erstausgabe Ravensburg 1998

 

Kevin und Maxwell sind ein Dreamteam, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Kevin ist ein schwerkranker Junge, der wegen seiner Behinderung schlecht laufen kann, und für sein Alter viel zu klein ist. Von Leuten, die nicht genau hinschauen, wird er leicht mit einem Kleinkind verwechselt. Dafür ist er von einem Intellekt, der seinesgleichen sucht. Für Maxwell ist er erst einmal ein Freak. Maxwell selbst hält sich für dumm, aber dafür ist er sehr stark und in den Augen der anderen ein Riese. Doch wenn es Kevin schon nicht leicht hat im Leben, gilt das für Maxwell erst recht. Seine Mutter ist tot, sein Vater sitzt im Gefängnis. Erst allmählich wird klar, was es mit diesem Vater auf sich hat. Zunächst erfahren wir nur, dass alle weglaufen, wenn sie Maxwell sehen, weil er seinem Vater so ähnlich sieht. Das Schlimmste ist aber, dass auch seine Großeltern, er nennt sie Grim und Gram, eigentlich nichts von ihm wissen wollen, obwohl er bei ihnen lebt. Sie haben einfach Angst vor ihm, denn auch sie erinnert er an seinen Vater. Deshalb lebt er auch nicht bei ihnen in der Wohnung, sondern im Keller. Nur Kevin, der „Freak“, läuft nicht weg und wird so Maxwells erster echter Freund. Beide zusammen sind unschlagbar.

 

Und wollt ihr mehr über diese Freundschaft erfahren, dann lest einfach das Buch "Freak" mit seinen 177 Seiten. Es ist spannend geschrieben und macht Spaß zu lesen, auch wenn es stellenweise sehr traurig ist.


Jeff Kinney: Gregs Tagebuch, Band 5 (Geht's noch)

Amerikanische Originalausgabe, Dairy of a Wimpy Kid, 2010

 

Gregs Tagebuch ist ein Roman, in dem die Hauptfigur, Greg Heffley, über seinen Alltag, seine Familie, die Schule und seine Freunde schreibt.

Greg Heffley hat zwei Brüder, einen großen Bruder namens Rodrick und einen kleinen namens Manni. In dem 5. Band hat er Streit mit seinem besten Freund Rupert. Greg versucht deshalb, einen neuen besten Freund zu finden. Gregs Mutter fängt zudem an zu studieren und so soll Greg mehr Verantwortung übernehmen. Das findet er nicht so gut, weil er dann die Wäsche waschen muss oder selber Brote für die Schule machen soll. Außerdem geht es im Buch um eine Übernachtungsfeier in der Schule, zu der auch Greg und Rupert gehen. Greg versucht Rupert auf der Feier aus dem Weg zugehen.

 

Wer wissen will, ob sie wieder Freunde werden, muss selbst das Buch selbst lesen!

 

Fakten über das Buch: Bei Greg geht immer alles schief, aber er erzählt es auf sehr lustige Weise. In dem Buch gibt es auf Jeder Seite mindestens ein lustiges Bild.

 

An dem Buch gefällt mir, das es lustig ist.

Empfehlung von Niklas Hottenrott


Ursula Poznanski: EREBOS

Erschien 2010 im Loewe-Verlag. Das Buch gewann 2011 den deutschen Jugendliteraturpreis.

 

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - EREBOS.

Wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, EREBOS zu spielen. Man darf mit niemanden darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. EREBOS lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach EREBOS - bis das Spiel ihm befiehlt, seinen Englisch-Lehrer umzubringen...

 

Mich hat dieses Buch dazu gezwungen jede freie Minute zu lesen. Ich konnte nicht wieder aufhören.

 

Mika Brauer Klasse: 5a


PHILIPP GWYNNE: "Blacky Lovely - und der ganze Bullshit"

  Australische Erstausgabe 2000

Der Ich-Erzähler ist der 15-jährige Blacky, der in einer achtköpfigen Familie aufwächst. Die Geschichte spielt in einer kleinen Hafenstadt in Australien. Dort gibt es zwei Parteien, einmal die Weißen, die wie Blackys Familie am Port leben und zum anderen die Schwarzen, die in Australien Nungas genannt werden und ihr Revier am Point haben. Nachdem sich sein Fußballclub aufgelöst hat, der aus Schwarzen und Weißen bestand, ist das Verhältnis zwischen beiden Gruppen noch schlechter geworden, und Blacky hängt in der Luft. Nun hat er nur noch den Gedanken an Sex. Nachdem er gesehen hat, dass sein Bruder Team-Man mit einem Mädchen knutscht, hofft er, er würde es auch irgendwann mal schaffen, ein Mädchen anzusprechen. Doch dann verliebt er sich ausgerechnet in Clarence, eine Nunga. Dies führt zu großen Problemen, denn weder die Weißen noch die Schwarzen akzeptieren diese Beziehung.

Ich selber habe es, leider nicht ganz geschafft, das Buch in der Projektwoche fertig zu lesen und bin eigentlich auch kein Schüler, der zu Hause Bücher ließt. Trotzdem werde ich es zu Hause weiter lesen, da ich gespannt darauf bin, was am Ende mit den beiden Verliebten passiert. Ich hoffe, dieses Buch gerät nicht in Vergessenheit, denn es ist wirklich schön zu lesen und für Schüler ab der 7-8 Klasse sehr gut geeignet. Insbesondere ist die Geschichte sehr gedankenreich geschrieben und enthält teilweise lustige, aber auch spannende Passagen, die einen dazu bringen, weiter zu lesen.

Buchempfehlung von Louis Osburg

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