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"Mo" "Ho" wir fahren nach Wettin

Im Rahmen unserer Geo-Exkursion trafen wir uns früh morgens um 07:40 Uhr am Bahnhof in Heiligenstadt und begrüßten uns mit unserem internen Geografen-Ruf "Mo" & "Ho", angelehnt an die Abkürzung der Grenzschicht zwischen Erdkruste und Erdmantel, die Mohorovicic-Diskontinuität. Von dort aus fuhren wir zum Institut für Geowissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Nach unserer Ankunft nahmen wir an einem spannenden Workshop mit Dr. Detlef Thürkow teil. Unter dem Motto „Wir bauen eine App und nutzen sie im Gelände“ lernten wir, wie digitale Anwendungen für geowissenschaftliche Untersuchungen eingesetzt werden können. Der Workshop vermittelte uns interessante Einblicke in die praktische Arbeit von Geowissenschaftlern.

Anschließend hatten wir zwei Stunden Mittagspause, in der Herr Arand mit einigen interessierten Schülern eine kleine Saale-Wanderung machte. In Folge bekamen wir eine Führung durch den Gesteinsgarten des Instituts. Dr. Thomas Degen erklärte uns die verschiedenen Gesteinsarten und deren Besonderheiten. Dabei konnten wir unser Wissen über die Entstehung und Eigenschaften von Gesteinen erweitern.

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Wettin, wo wir im Gemeindehaus Wettin untergebracht waren. Nach der Ankunft kümmerte sich das Kochteam um das Abendessen. Nach einem Einkauf im Netto wurden Nudeln mit Tomatensoße und gebratenem Hackfleisch zubereitet. Den Abend ließen wir anschließend bei verschiedenen Aktivitäten ausklingen. Wir spielten Gesellschaftsspiele und Tischtennis oder erkundeten die historische Stadt Wettin.

Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Es gab frische Brötchen, Rührei und verschiedene Aufschnittsorten. Um 09:30 Uhr trafen wir uns mit Frau Stertz von der Touristeninformation Wettin. Gemeinsam besichtigten wir den Rittersaal, die Aula sowie das Gelände des Gymnasiums in der berühmten Wettiner Burg und die evangelische Nikolaikirche, in der einige Kunstwerke der Kunstgymnasiasten ausgestellt sind. Dabei erfuhren wir viel über die Geschichte der Stadt und ihrer bedeutenden Gebäude. Immerhin war die Wettiner Burg der Stammsitz der Kurfürsten von Sachsen, u.a. August des Starken.

 

Nach der Besichtigung packten wir unsere Sachen und räumten das Gemeindehaus auf. Bevor wir die Heimreise antraten, machten wir noch einen Abstecher zur Saale. Dort nutzten vier Jungen die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad im Fluss.

 

Anschließend fuhren wir mit dem Bus zurück nach Halle und von dort mit dem Zug weiter nach Heiligenstadt. Die Geo-Exkursion war für alle Teilnehmer eine interessante und abwechslungsreiche Erfahrung. Neben neuen geowissenschaftlichen Erkenntnissen konnten wir auch viele gemeinsame Erlebnisse sammeln und die Stadt Wettin näher kennenlernen. Und keiner von uns wird je wieder Porphyr mit Granit verwechseln.

P. Conrady / L.Fromm

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