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Hackedicht oder was?!

Am Montag, den 17.12.2018 hatten die Klassen 8-11 die Möglichkeit, bei einer
Vorstellung namens „Hackedicht oder was“ dabei zu sein und sich einen Vortrag über
Alkohol und andere Drogen auf eine lustige Art und Weise anzuhören.
Nachdem Frau Diegmann ein paar Sätze zum Thema Feiern und Alkohol gesagt hatte und
dabei auf eigene Geschichten einging, übergab sie das Wort an Kristin Preuß vom
deutschen Kinderschutzbund „Bundesverband e.V.“, welche auch darüber etwas erzählte.

Ein Komödiant namens Eisi Gulp brachte uns Schülern die Gefahren des
Alkoholmissbrauchs auf seine eigene Art näher. Der gebürtige Münchner spielte einerseits
einen Betrunkenen, einen Kettenraucher und einen Kiffer und zeigte so, welche
Auswirkungen Alkohol, Nikotin, etc. haben können, andererseits klärte er uns trotzdem
auf ernste Weise darüber auf, denn viele Menschen können sich nach einer Überdosis
Drogen jeglicher Art nicht mehr an den vorherigen Tag erinnern.

Jährlich gibt es in Deutschland rund 1.000 Tote, die durch eine Überdosis von Drogen
sterben. Am Tag sterben ungefähr 200 Menschen an den Auswirkungen von Alkohol, das sind rund 74.000 Tote im Jahr. Hierbei fehlt noch die relativ große Anzahl an Menschen, die durch Komasaufen ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Nach diesen Vorfällen wissen die Meisten der Betroffenen nicht mehr viel und betrinken sich das nächste Mal genauso wieder, anstatt mehr nachzudenken.

Außerdem stellte er die Arten des Verkaufs, den Gebrauch und die eigentlichen Bestandteile von Zigaretten, die nur wenige kennen, dar.

Nach dem vielen Lachen erzählte er uns eine Geschichte, wo uns allen jedoch das Lachen
verging. Er sagte, dass er sich auf seiner Afrikareise mit Malaria ansteckte und sich
schließlich in seiner Heimatstadt mit einem 21-jährigen Mann ein Krankenhauszimmer
teilte. Dieser Mann war heroinsüchtig und infizierte sich wahrscheinlich an einer
dreckigen Nadel mit Hepatitis. Nach einigen Tagen kam die Mutter des jungen Mannes
und beschimpfte ihn 40 Minuten lang als Abschaum und kriminell, woraufhin er sich im
Bad einschloß. Gulp wurde misstrauisch, jedoch war es zu spät. Der 21-Jährige setzte sich den „goldenen Schuss“ und ertrank in der Badewanne. Als Gulp die Tür eintrat, musste er dieses schreckliche Ereignis miterleben.

Dies regte zum Nachdenken an und durch die sowohl ernsten, als auch lustigen
Geschichten und Szenen konnte man das Thema sehr gut verstehen. Es machte trotzdem Spaß, zuzuhören und Eisi Gulp brachte uns den Missbrauch von Drogen sehr unterhaltsam bei.

Rosa Döring & Julia Inden, 9a

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